Ausgewählte Artikel

Die Welt ist so, wie wir sie gestalten

  • Langzeitarbeitslose bekommen keine Jobs.
  • Für die wachsende Zahl der psychisch Erkrankten gibt es nicht genügend Therapieplätze.
  • Kleinrentner und Geringverdiener ernähren sich mit Hilfe der Tafeln.
  • Für Sozialhilfeempfänger und Studenten gibt es keinen angemessenen, bezahlbaren Wohnraum.
  • Hartz-IV-Empfänger werden menschenunwürdig behandelt und unter ständigen Rechtfertigungsdruck gesetzt.

Und dann sollen Asylsuchende

  • arbeiten?
  • Traumatherapie bekommen?
  • Selbst entscheiden, was sie essen?
  • In normalen Wohnungen statt in Lagern leben
  • und menschenwürdig behandelt und willkommen geheißen werden? [weiterlesen]

EXPORT-EXPORT von Menschen: eine unendliche Geschichte

Nein, es ist hier nicht die Rede von den Zeiten des Sklavenhandels, sondern davon, was heute Millionen von Menschen erfahren und erleiden. Von den unzähligen Menschen, die unter politischer Unterdrückung in ihren Heimatländern leiden, fliehen diejenigen, die dazu eine Chance haben, in alle Welt in der Hoffnung auf Sicherheit und Frieden. Dort finden sie sich dann, von allen vergessen, auf dem Abstellgleis, meistens beschnitten in ihren fundamentalen Rechten. Aus dieser subjektiven Unsicherheit und Ungewissheit über ihr künftiges Schicksal sind einige iranische Flüchtlinge in Würzburg in die Öffentlichkeit getreten. Sie machen auf der Straße auf ihre Situation aufmerksam und fordern, sie als politische Flüchtlinge zu behandeln und anzuerkennen. [weiterlesen]

Mitten in unserem Land

„Kommunikation ist der erste Schritt für zwischenmenschliche Annäherung und ein selbstbestimmtes Leben. Unabhängig davon, ob es sich um Asylsuchende handelt oder nicht, hat doch jeder Mensch die gleichen Bedürfnisse und das gleiche Recht auf Freiheit und Entfaltung, was uns die Realität leider nicht zeigt“, so fasst Thomas Englert für die Klasse FW12a der Fachoberschule Schweinfurt/Dittelbrunn die Eindrücke seiner Mitschüler zusammen.

Kurz vor ihrem Fachabitur informierten sie sich über die Situation der Flüchtlinge hier in Bayern. „Bis dahin wussten wir kaum etwas über Flüchtlinge und es war uns nicht bewusst, unter welchen schwierigen Bedingungen sie hier gezwungen sind, ein in vielen Fällen nahezu perspektivloses Leben zu führen“, fährt Thomas fort. „Nur Wenigen ist es möglich, durch ehrenamtliche Unterstützer Deutsch zu lernen. Sprachkurse sind für Flüchtlinge im Asylverfahren und für sog. Geduldete nicht vorgesehen, ihre Integration ist nicht erwünscht. Belastend sind auch die menschenunwürdigen Wohnverhältnisse auf beengtem Raum in einer Massenunterkunft mit minimaler, unzureichender Grundausstattung. Eine Privatsphäre ist nicht gegeben, kein Rückzug ist möglich. Da man hier Menschen unterschiedlichster Nationalität beherbergt, treffen verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinander, was eine Kommunikation unter den Bewerbern schwierig macht oder sogar in Konfliktsituationen endet.“ Persönlich betroffen und dankbar für den Einblick in eine ihnen bis dahin unbekannte Welt mitten in Deutschland, fassten viele Schüler ihre Gedanken zusammen: [weiterlesen]

Heimfocus N°10 - 07/2012