Ausgewählte Artikel dieser Ausgabe

Es gibt auch Lichtblicke im harten und mitunter tristen Alltag der Flüchtlinge in der GU (Gemeinschaftsunterkunft). Hier berichtet einer von ihnen von der Freundschaft zwischen ihm als Afrikaner und dem jungen Nachbarn Kehri aus dem Irak. Aus den ersten Kontakten in der Gemeinschaftküche entstehen nach und nach Zuneigung und Vertrauen. [mehr]

Die Erstaufnahmeeinrichtung in dieser Kleinstadt nahe Nürnberg ist in der Regel die erste Anlaufstelle für Asylbewerber aus vielen Ländern. Die meisten von ihnen verbleiben dort für mindestens drei Monate.
Manche finden alleine dorthin, andere werden irgendwo von der Polizei aufgegriffen und  nach Zirndorf gebracht. In jedem Fall  führt diese Zeit der Ungewissheit, Angst und Anspannung den Flüchtling, besonders den allein reisenden, an seine psychischen und körperlichen Grenzen. [mehr]

Deutschland fördert die Ausbildung von Hunderten von Ausländern und vernachlässigt Tausende. Wieso?

Ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht und habe ein paar politische Antworten dafür gefunden, aber noch keine, die für mich moralisch akzeptabel ist. Wir halten uns für gute Menschen; sind wir auch. Darum können wir uns kaum vorstellen, dass so viele Menschen unter solchen Bedingungen leben. Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt, Menschen mit verschiedenen Kulturen, Sprachen, Hautfarben. Aber sie haben alle etwas gemeinsam: ein Herz, das pumpt; Gefühle, eine Seele, wie wir sie alle haben. [mehr]

Heimfocus N°2 - 09/2010