Ausgewählte Artikel

Es ist ein ganz besonderer Tag, eine Premiere – vielleicht nicht nur für Würzburg.

Der junge Flüchtling Addis Mulugeta lebt seit fast zwei Jahren in Deutschland. Anfangs fühlte er sich in Würzburg fremd und unwillkommen. Jetzt ist das anders, denn außerhalb des Lagers ist er gut angekommen, aber er kämpft immer noch um seinen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland. Vielleicht ist heute der Anfang für einen Neubeginn im Umgang mit Flüchtlingen, denn Addis Mulugeta erhält den Würzburger Friedenspreis [mehr]

Flüchtlinge in Deutschland strecken ihre Hände aus zu Flüchtlingen in Ostafrika

Fais, 27, Flüchtling aus Somalia, ist seit rund einem Jahr in Deutschland. Er ist nun in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Würzburg untergebracht. Selbst lebend in einer schwierigen Lage,  im Lager, ohne Hoffnung und eine gesicherte Zukunft, saß er eines Abends gemeinsam mit einem Freund in seinem Zimmer; sie sahen fern, die Nachrichten waren voll mit Bildern der humanitären Krise und des tödlichen Hungers in seiner Heimat Somalia. [mehr]

Die Hungerkatastrophe in Ostafrika auch nicht
Humanitäre
Hilfe und kein Ende des Elends in Sichtdas Szenario wiederholt sich immer wieder. Tsunami in Südostasien, Haiti, Pakistan, Japan – und nun Ostafrika. Wieder einmal. Tragödien, die berühren, zumindest solange die flüchtige Aufmerksamkeit der Medien Bilder und Schlagzeilen in unsere Wohnzimmer transportiert. Die Ursache sind Naturgewalten, unbeherrschbar, vernichtend und urplötzlich hereinbrechend – meistens zumindest. Nicht so in Ostafrika. [mehr]

Hinweis: Kurzfassung des Originalartikels (englisch)

Das Leben in einem fremden Land ist immer eine Herausforderung, schon allein deswegen, weil Menschen naturgegeben Veränderungen mit Widerstand begegnen. Sowohl die Einheimischen als auch die Zugereisten neigen zu Überempfindlichkeit gegen das Verhalten des anderen. Mit einer derart vorbelasteten Grundeinstellung ist es nicht außergewöhnlich, dass kleine Begebenheiten zu riesigen Dimensionen heranwachsen und so in ernsten Zwischenfällen ausarten, in Beschwerden, Verdruss und mitunter in psychischen oder körperlichen Verletzungen des Gegenüber. In den meisten Fällen sind es dann die Ausländer, die mehr zu leiden haben.
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Heimfocus N°7 - 10/2011