Ausgewählte Artikel

...und bereits vor einem halben Jahr:
Zirndorf, im August 2011

Die Unterbringungssituation für die Flüchtlinge in der ZAE Zirndorf spitzt sich immer weiter zu. Bereits seit letztem Jahr wird notgedrungen die Trennung von Ehepaaren und Familien in der ZAE praktiziert: Statt jedem Ehepaar bzw. Familienverband mindestens ein eigenes Zimmer zur Verfügung zu stellen, werden bis zu sechs Ehemänner in einem Zimmer der Männerunterkunft untergebracht, ihre Ehefrauen (und ggf. die Kinder) in einem anderen Zimmer in den Familiengebäuden. Andere Familien bzw. Alleinerziehende mit Kindern bekommen zwar ein eigenes Zimmer, jedoch mit weniger Betten als Personen. So mussten sich mehrere Kinder jeweils ein Bett teilen. [mehr]

Wieso ist das bei uns möglich??

Gymnasiasten in der ZAE (Zentrale Erstaufnahme-Einrichtung für Asylsuchendeund Flüchtlinge) in Zirndorf

Die Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiumsin Oberasbach haben sich im Oktober 2011 im Rahmen ihres Praxisseminars mit der ZAE in Zirndorf beschäftigt. [mehr]

...denn in der Herberge war kein Platz für sie...

Und es begab sich zu jener Zeit, da die Menschen des christlichen Abendlandes wieder die Menschwerdung ihres Erlösers feierten, dass sie beschloss, endlich anzukommen, wo ihr Platz war. An den Türen der Menschen wollte sie anklopfen, wie Josef und Maria auf Herbergssuche in den Krippenspielen. Denn ging es nicht gerade um sie selbst in der Botschaft dieses Gottessohnes, der Widerstand predigte und leistete gegen alles, was den Menschen klein macht, ausgrenzt, beschämt? Und in den wunderbaren Predigten von neuer Hoffnung, vom Heil der Welt, in dem ebenso frommen wie folgenlosen Friedenswunsch des Papstes „Urbi et Orbi“ an „alle Menschen des guten Willens“? Ihre Zeit war gekommen, dachte sie und klopfte an die Türen in der Gewissheit, diese würden ihr mit offenen, einladenden Gesichtern aufgetan werden. Mit Gesichtern, die die Frohe Botschaft von „Werde Licht!“ widerspiegelten. [mehr]

Ein Weihnachtsbrief an meine Frau

Meine geliebte Sarah!

Bei uns daheim ist Weihnachten bei Weitem nicht ein Konsumfest wie hier im Westen; wir kaufen unsere Weihnachtsgeschenke für die Familie in einem dieser besonderen kirchlichen Weihnachtsläden, nicht wahr? Was ich an Weihnachten daheim am meisten liebte, war die Christmette um Mitternacht gemeinsam mit dir. Aber dem steht die unüberwindbare Entfernung zwischen uns im Wege. Kein gemeinsames Weihnachten. So schreibe ich dir, meine Liebe, wenigstens diesen Weihnachtsbrief aus der Ferne. Ich hoffe, du hast unser Haus genauso weihnachtlich geschmückt wie immer, ich weiß, wie dann dieser ganz besonderer Geist von Weihnachten in der Luft schwebte durch unser Haus. [mehr]

Heimfocus N°8 - 01/2012